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Theodor von Hörmann

(Imst/Tirol 1840 - 1895 Graz) » Zur Biografie

  • 0911

    24. April 2018, 17:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Frühlingsgarten bei Wien, um 1886

    Schätzpreis: € 35.000 - 70.000
    erzielter Preis: € 76.800 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 60.000
    Auktion ist beendet.

  • 0227

    68. Kunstauktion
    15. April 2008

    Theodor von Hörmann

    Kirsch- und Pfirsichblüte, um 1892

    Schätzpreis: € 80.000 - 160.000
    erzielter Preis: € 128.000 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 100.000
    Auktion ist beendet.

  • 2445

    03. Dezember 2024, 14:45 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Ackerlandschaft bei Znaim, um 1891

    Schätzpreis: € 1.500 - 3.000
    erzielter Preis: € 3.456 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 2.700
    Auktion ist beendet.

  • 2436

    03. Dezember 2024, 14:45 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Fischerhaus in Siófok am Plattensee, 1875

    Schätzpreis: € 2.500 - 5.000
    erzielter Preis: € 3.200 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 2.500
    Auktion ist beendet.

  • 2433

    03. Dezember 2024, 14:45 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Buchenwald, um 1892

    Schätzpreis: € 7.000 - 14.000
    erzielter Preis: € 7.680 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 6.000
    Auktion ist beendet.

  • 2432

    03. Dezember 2024, 14:45 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Köhler im Wald von Fontainebleau (Studie), um 1887

    Schätzpreis: € 2.500 - 5.000
    erzielter Preis: € 2.560 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 2.000
    Auktion ist beendet.

  • 3330

    19. Juni 2024, 15:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Ungarischer Bauernhof mit spielenden Kindern, 1874

    Schätzpreis: € 3.000 - 6.000
    erzielter Preis: € 3.840 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 3.000
    Auktion ist beendet.

  • 3331

    19. Juni 2024, 15:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Ungarischer Bauernhof, 1874

    Schätzpreis: € 3.000 - 6.000
    erzielter Preis: € 3.840 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 3.000
    Auktion ist beendet.

  • 0347

    28. Juni 2022, 17:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    "Blühender Obstbaum. Studie", um 1891

    Schätzpreis: € 5.000 - 10.000
    erzielter Preis: € 6.400 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 5.000
    Auktion ist beendet.

  • 0349

    09. März 2022

    Theodor von Hörmann

    Mädchen am Fluss (Motiv aus Ungarn - Kis Bag), um 1884/85

    Schätzpreis: € 7.000 - 14.000
    erzielter Preis: € 6.400 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 5.000
    Auktion ist beendet.

  • 1384

    07. Juli 2021, 16:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Mühlsturzhorn am Hintersee in Oberbayern (Watzmanngebiet), 1877

    Schätzpreis: € 20.000 - 40.000
    erzielter Preis: € 25.600 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 20.000
    Auktion ist beendet.

  • 0359

    23. Juni 2020, 17:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Blick auf den Hohen Göll bei Berchtesgaden, um 1879

    Schätzpreis: € 6.000 - 9.000
    erzielter Preis: € 6.400 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 5.000
    Auktion ist beendet.

  • 0322

    09. April 2019, 16:30 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Zollschranke in Brixen, um 1874

    Schätzpreis: € 7.000 - 14.000
    erzielter Preis: € 8.960 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 7.000
    Auktion ist beendet.

  • 0312

    09. April 2019, 16:30 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Seelandschaft bei Mondschein, 1875

    Schätzpreis: € 3.500 - 5.000
    erzielter Preis: € 5.760 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 4.500
    Auktion ist beendet.

  • 0913

    24. April 2018, 17:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Birken am Waldrand

    Schätzpreis: € 5.000 - 10.000
    erzielter Preis: € 6.400 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 5.000
    Auktion ist beendet.

  • 0522

    28. Februar 2018, 14:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Mondnacht am Fluss

    Schätzpreis: € 1.500
    erzielter Preis: € 5.120 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 4.000
    Auktion ist beendet.

  • 0774

    26. April 2017, 18:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Garten bei Lofer, um 1884/1885

    Schätzpreis: € 15.000 - 30.000
    erzielter Preis: € 19.200 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 15.000
    Auktion ist beendet.

  • 0994

    19. Oktober 2016, 17:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Csarda Kis Bagh (Ungarn), 1882

    Schätzpreis: € 7.000 - 14.000
    erzielter Preis: € 8.960 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 7.000
    Auktion ist beendet.

  • 0188

    27. Januar 2015, 15:30 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Alter Klosterhof in Taormina, um 1894

    Schätzpreis: € 1.000 - 2.000
    erzielter Preis: € 2.560 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 2.000
    Auktion ist beendet.

  • 0228

    28. Januar 2014, 15:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Wasserfall im Kohlbachthale, Hohe Tatra, um 1881

    Schätzpreis: € 3.000 - 6.000
    erzielter Preis: € 3.840 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 3.000
    Auktion ist beendet.

  • 0191

    18. Juni 2013, 17:00 Uhr

    Theodor von Hörmann

    Teisenhoferhof, um 1890

    Schätzpreis: € 3.500 - 7.000
    erzielter Preis: € 4.480 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 3.500
    Auktion ist beendet.

  • 0162

    13. November 2012

    Theodor von Hörmann

    Margarethenkirche in Albeins bei Brixen, 1874/75

    Schätzpreis: € 12.000 - 20.000
    erzielter Preis: € 10.240 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 8.000
    Auktion ist beendet.

  • 0593

    58. Kunstauktion
    05. April 2006

    Theodor von Hörmann

    Hanfeinlegen, 1890

    Schätzpreis: € 50.000 - 100.000
    Auktion ist beendet.

  • 0109

    Kunstauktion
    25. März 2003

    Theodor von Hörmann

    Wasserfall im Kolbachtal, 1881

    Schätzpreis: € 10.000
    erzielter Preis: € 5.120 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
    Meistbot: € 4.000
    Auktion ist beendet.

Theodor von Hörmann

Theodor von Hörmann wird am 13. Dezember 1840 in Imst in Tirol als Sohn des Johann von Hörmann, Leiter des Straßenmeisteramts, und der Josepha Petzer geboren. Bedingt durch den Beruf des Vaters, übersiedelt die Familie häufig (Bruneck/Südtirol, Bregenz, etc.). 1855 tritt Theodor als Schüler in die k.k. Genieschulkompanie in Krems ein. 1858 verlässt er die Schule als Kadett-Feldwebel und beginnt eine Karriere als Berufssoldat. 1859 wird er zum Italienfeldzug einberufen und in der Folge zum Leutnant ernannt. Die folgenden Jahre ist er in Ungarn stationiert. 1866 ist er in Custozza an der Front, wird zum Oberleutnant befördert, und kurz darauf ins 7. Armeekorps zur Verteidigung Wiens gegen die vorrückenden Preußen eingezogen. Nach dem Friedensschluß unterrichtet Hörmann Exerzieren, Turnen, Fechten und Freihandzeichnen. Durch Freunde und Vorgesetzte ermuntert, ist er bald darin bestärkt sein auffallendes Zeichentalent weiter zu verfolgen. Im Oktober 1873 beginnt er sein Studium an der Wiener Akademie, zunächst unter Lichtenfels, dann unter Feuerbach. Bereits 1875 verlässt er die Akademie. Zur finanziellen Absicherung nimmt er eine Stelle als Fecht- und Zeichenlehrer an der Militärschule in St. Pölten an. Wichtiger Ratgeber und Stütze wird in diesen Jahren für den Künstler Emil Jakob Schindler. Diesem legt er immer wieder seine Studien zur Korrektur vor. 1883 verläßt Hörmann St. Pölten. 1886, mit sechsundvierzig Jahren uns als pensionierter Hauptmann, geht der Künstler mit seiner Frau nach Frankreich. Er bereist das Land auf der Suche nach Motiven, zahlreiche Bilder belegen diese Reisetätigkeit. Anders als der Kreis um Schindler, die sogenannte Plankenberger Schule, orientiert sich Hörmann nicht an der Ecôle de Barbizon, sondern an der Malerei von Künstlern wie Pissarro. 1890 kehrt die Familie Hörmann nach Österreich zurück und lässt sich in der Nähe von Znaim nieder. 1892 übersiedelt sie nach Dachau. Dort arbeitet Hörmann gemeinsam mit Adolf Hölzel und dem Münchener Peter Paul Müller am Dachauer Moor und in Wessling. Ebenfalls 1892 erscheint seine "Künstler-Empfindungen", in denen er hart mit dem Wiener Kunstbetrieb, dem Künstlerhaus und vielen heimischen Malern ins Gericht ging. Die Folgen waren abzusehen, Theodor Hörmann wird geschnitten, die Ausstellungstätigkeit wird ihm erschwert. 1894 unternimmt der Künstler mit seiner Frau und einigen Malerfreunden eine Italienreise. 1895 tritt er bedingt durch Gesundheitsprobleme eine Kur in Bad Gleichenberg an. Man beschließt danach auf den Semmering zu fahren, aber der Zustand verschlechtert sich dermaßen, dass die Reise in Graz unterbrochen werden muss. Dort stirbt Hörmann am 1. Juli 1895.
Bereits wenige Monate nach seinem Tod kommt es zu einer großen Nachlassausstellung, die ein voller Erfolg wird. Nach der Nachlassauktion 1899 überschlägt sich die Kritik, keines der angebotenen Bilder bleibt unverkauft.

"Was die Motive (in Frankreich) angeht, so fand Hörmann sie in der Hauptsache in der freien Natur, wenn man von den Pariser Straßenszenen absieht. Er suchte den Köhler im Wald, malte dort aber auch Erikagestrüpp ohne Staffage Baumgruppen und Lichtungen. Neben den Köhlern waren Bauern und Fischer bei ihrer Arbeit oder die Bäuerin mit Holzkorb bevorzugte Themen.
Man sieht deutlich, daß schwere Arbeit kein Spaß ist, nie wird der Bauer als Dekor ländlicher Idylle mißbraucht. Andererseits ist keine "soziale Anklage" abzulesen, Köhler, Fischer und Holzsammlerinnen sind keine dumpf dahinvegetierenden Sklaven. Der Mensch wird eher in neutraler Sachlichkeit in seiner Beziehung zu seiner Tätigkeit dargestellt. Die Natur erfährt keine idealisierende oder heroisierende Umwandlung. Und wenn die Poesie dominiert, artet die Stimmung nie in spektakuläre Sentimentalität aus."
(Magdalena Hörmann-Weingartner, S. 40f.)

"(...)Vollends deutlich wird die große - nicht nur diachrone, sondern auch synchrone Bandbreite der Hörmann'schen Stilvarianten bei seinen Darstellungen eines arbeitenden Köhlers im Wald von Fontainebleau. Diese Bildergruppe, die einen arbeitenden Menschen der Unterschicht zum Gegenstand hat, steht in seinem Werk nicht allein (...). Hörmann befindet sich mit diesen Darstellungen im thematischen Bereich des sozial(kritisch)en Realismus eines Gustave Courbet und Jean-Francois Millet, dessen "Mann mit der Hacke", 1862, in Typus und formaler Gestaltung verwandt erscheint. Dennoch dürfte Hörmann gerade bei den Bildern der Pariser Periode weniger von der sozial-inhaltlichen als der ästhetisch-formalen Seite dieser Motive angezogen worden sein."
(Michael Kausch, in: Ausst.-Kat., Th.v. Hörmann, Innsbruck 1995, S. 40)Imst/Tirol 1840-1895 Graz