Auktionshaus

Auktion: Zeitgenössische Kunst

26. November 2013, 19:00 Uhr

0744

VOKA*

„New York City“
2009
Acryl auf Leinen
180 × 180 cm
Signiert rechts unten Voka

Schätzpreis: € 15.000 - 25.000
Ergebnis: € 25.000
Auktion ist beendet.

„VOKA bezeichnet sich als Spontanrealist.
Was bedeutet Realist in diesem Kontext?
Ich würde sagen, Realist ist einer, für den Gegenständlichkeit das Vokabular der künstlerischen Botschaft ist.
Es ist fürwahr eine durchaus gegenständliche, auf den ersten Blick identifizierbare Welt, die dem Betrachter begegnet. Jeder potenzielle Bildausschnitt ergäbe ein abstraktes Detail aus farbigen Flächen, erst im Gesamten, durch eine virtuose Ausgeschriebenheit der Pinselführung, fügen sich - wie bei einem Puzzle - die Fragmente zum vollständigen Bild.
Wir haben unsere Sehgewohnheiten für das spontane Skizzenhafte, für den breiten, dynamisch gesetzten Pinsel geöffnet und genau in diese, relativ junge Bereitschaft hinein fahren die Werke von VOKA. Wir haben uns geöffnet, für den gelenkten Zufall, für die Improvisation, denn sie ist generell das Anspruchvollste in der Kunst, darum gibt es z.B. keine Jazz-Wunderkinder. Die Improvisation braucht Reife, braucht Erfahrung.
Nach seinem Weg über den Phantastischen Realismus, den Surrealismus und vielen andere Stationen, hat VOKA für sich selbst eine zeitgenössische Form der Kunst gefunden, den Spontanrealismus.
Ich kann mich nicht verleugnen, denn für mich ist VOKA ein herausragendes Phänomen an einer Zeitenwende, das mir Hoffnung macht.“
(Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch - Auszug aus der Eröffnungsrede in der Galerie Zweymüller, Baden am 16.03.2012)