Anton Schrödl
(Schwechat 1823 - 1906 Wien) » To the biography
0380
23. June 2020, 5:00 pmBridge in Hungary
Estimate: € 800 - 1.200
Realized price: € 896 (incl. fees and Austrian VAT)
Hammer Price: € 700
Auction is closed.
0240
24. June 2014, 4:30 pmA goat shed
Estimate: € 5.000 - 10.000
Realized price: € 4.480 (incl. fees and Austrian VAT)
Hammer Price: € 3.500
Auction is closed.
0190
28. January 2014, 3:00 pmInterior with chair and clothes
Estimate: € 1.000 - 2.000
Realized price: € 1.024 (incl. fees and Austrian VAT)
Hammer Price: € 800
Auction is closed.
0207
13. November 2012Eselskarren
Estimate: € 2.500 - 5.000
Realized price: € 3.200 (incl. fees and Austrian VAT)
Hammer Price: € 2.500
Auction is closed.
Anton Schrödl
Anton Schrödl wuchs unter armen Familienverhältnissen in Wien auf. Ab November 1833 besuchte er die Wiener Kunstakademie bei Sebastian Wegmaier. In der Klasse für Blumenmalerei gewann er den ersten Preis, den so genannten Gundel´schen Preis, der es ihm ermöglichte, vom Militärdienst befreit zu werden. Später arbeite er beim Kunstverlag Trentsensky als Lithograph.
Seinen ersten größeren Erfolg feierte Schrödl mit dem Ölbild „Jagdstück“. In weiterer Folge nahm sich der Maler hauptsächlich Szenen aus dem bäuerlichen Leben in den österreichischen Alpen an. Seine einzige große Auslandsreise ermöglichte ihm sein Förderer Graf Hans Wilczek 1870, den er in die Gegend um Algier begleiten durfte. Arbeiten aus dieser Zeit zählen heute zu den gefragtesten.
Neben der Malerei widmete sich Anton Schrödl auch der Gestaltung von Gärten. Seine Mitarbeit ist unter anderem bei die Gestaltung eines Tiergartens im Prater und bei einem Park in Ottakring belegt, den er als Pinzgauerlandschaft mit dem Name „Schrödlalm“ anlegte.
Schrödl war es zu Lebzeiten nicht vergönnt, internationale Anerkennung zu erreichen. Dies lag wohl auch daran, dass er wenig Interesse an der Teilnahme an Ausstellungen zeigte. Er war auch nie für eine Professur an der Wiener Kunstakademie zu gewinnen. Dennoch unterrichtete er gerne Schüler, wie etwas Johann Nepomuk Geller, Alfred Jirasek und Hans Ranzoni.
Es ist überliefert, dass er im Alter von 80 Jahren dem Direktor der k.k. Gemäldesammlung erklärte, Kunst sei eine Wissenschaft, verbunden mit technischen Können und poetischer Begabung. Schrödl starb am 5. Juli 1906 in Wien.Schwechat 1823 - 1906 Wien