Auktionshaus

Auktion: Klassische Moderne

05. Dezember 2011

0377

Egon Ferdinand Grabner

(Graz 1913 - 1980 Wien)

„Hafen“
1971
Öl und Tempera auf Spanplatte
64,5 × 81,5 cm

Schätzpreis: € 1.000 - 2.000
Ergebnis: € 500
Auktion ist beendet.

Egon Ferdinand Grabner
(Graz 1913 - 1980 Wien)

Hafen
Öl und Tempera auf Spanplatte
64,5 x 81,5 cm
Signiert und datiert rechts unten: Grabner (19)71
ungerahmt
Ohne Limit

Egon Ferdinand Grabner wurde im Jahr 1913 geboren.
In den Jahren 1936 bis 1939 war er als freischaffenden Künstler tätig. Es folgten Reisen nach Paris und Rom und ab 1938 lebte der Künstler vorwiegend in Triest, wo unter anderem das Museo Rivoltella Werke von ihm erwarb. Während des zweiten Weltkriegs war der bereits anerkannte, akademische Maler als Kriegsberichterstatter unterwegs. Radierungen des Russlandfeldzugs sind zur dieser Zeit erstanden. Von 1946 bis 1956 verschlug es den Künstler an die staatliche Kunstschule in Teheran. Schon sehr bald erhielt er Aufträge des Schahs von Persien und anderen Sammlern. Zwischenzeitlich stellte er auf der ersten großen Österreichischen Kunstausstellung im Wiener Künstlerhaus im Jahr 1947 das Werk "Stadt" aus. Von 1959 bis zu seinem Tod im Jahr 1980 zog es ihn schließlich wieder nach Wien und Triest zurück. Während dieser Zeitspanne kam es zu mehreren Einzel-und Kollektivausstellungen, u.a. in der Secession, der Galerie Würthle und der Galerie am Salzgries, sowie zu öffentlichen Aufträgen der Gemeinde Wien, wie zum Beispiel Ausstattungen von Schulen und Spitälern.
Für seine bemerkenswerten Arbeiten wurde Egon Ferdinand Grabner 1961 mit dem Preis der Wiener Kunstfonds, der Verleihung des Professorentitels und 1978 mit einer Zuerkennung einer Künstlerpension durch das Ministerium für Unterricht und Kunst ausgezeichnet.
Diese schöne Sammlung seiner Werke stammt direkt aus dem Nachlass des Künstlers.(SK)