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Germain Fabius Brest
(Marseille 1823 - 1900 Marseille)
„Straßenszene in Konstantinopel“
Öl auf Leinwand; gerahmt
66 x 55 cm
Signiert rechts unten: Fabius Brest.
Provenienz
Privatbesitz, Österreich
Schätzpreis: € 15.000 - 30.000
erzielter Preis: € 42.000 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
Meistbot: € 32.000
Auktion ist beendet.
Germain Fabius Brest war ein französischer Künstler, der besonders für seine Orient- und Landschaftsgemälde bekannt ist. In Marseille geboren, begann Brest dort 1845 seine künstlerische Ausbildung bei Émile Loubon (1809-1863) und war später Schüler von Constant Troyon (1810-1865) in Paris. Loubon riet ihm, in den „Orient“ zu reisen und so hielt sich Brest ab 1855 über vier Jahre hinweg in Palästina, der Türkei und Kleinasien auf. Diese Studienreisen, in der zahlreiche Arbeiten entstanden, prägten nachhaltig sein künstlerisches Œuvre. Auch in späteren Jahren griff Brest auf seine „orientalischen“ Motive zurück, die insbesondere aus Straßenszenen, Landschaften und Meeresansichten bestehen. Brest stellte zwischen 1851 und 1896 regelmäßig seine Werke im Salon de Paris aus. Das Istanbul-Gemälde „Das Hippodrom“ wurde dort bereits 1861 vom französischen Staat gekauft.
Das vorliegende Gemälde zeigt eine Ansicht aus dem ehemaligen Konstantinopel. Auf einem Platz vor einem Brunnengebäude, das wohl zu einer Moschee gehört, platziert Brest verschiedene Figurengruppen. Die idyllische Szenerie wird vom warmen Sonnenlicht beleuchtet, welches Figuren und Architektur erstrahlen lässt. Schattenspendende Bäume bilden den Hintergrund und erzeugen eine Oase der Ruhe in einem beschaulichen Vierte der osmanischen Metropole, die sich hier von ihrer stillen Seite präsentiert. (MLS)






