1422
Antonio de Pian
(Venedig 1784 - 1851 Wien)
„Römische Architektur (Konvolut 2 Stück)“
Feder, Aquarell auf Papier; ungerahmt, in Passepartout
zwischen 40,2 x 51,5 cm und 40,7 x 53 cm
Provenienz
Sammlung Michael Mayr (1796–1870), Eisenstadt;
Michaela Fajt, geb. Mayr (1823–1909), Tochter Michael Mayrs, Eisenstadt;
Marianna Fajt (1860–1946), Enkelin Michael Mayrs, Eisenstadt;
Sammlung Prof. Fritz Weninger (1892–1981), Maler und Restaurator, Wien
(Blätter zumeist versehen mit dem Sammlerstempel FW);
Geschäftsauflösung Wolfdietrich Hassfurther
Literatur
Die Sammlung des Theatermalers Michael Mayr (1796–1870). Architektur- und
Theaterblätter, Ausstellungs-Katalog 15. Mai bis 8. Juli 1984, Niederösterreichisches
Landesmuseum Wien I., Herrengasse 9; Katalog des Niederösterreichischen
Landesmuseums, Neue Folge Nr. 148, Wien 1984, Kat.-Nr. 59 (Abb. 23), 60
Rufpreis: € 1.500
Ergebnis: € 2.080 (inkl. Gebühren)
Auktion ist beendet.
Antonio de Pian erhielt seine erste Ausbildung bei seinem Vater Giovanni, einem Kupferstecher, und stand früh unter dem künstlerischen Einfluss Canalettos. Bereits mit 32 Jahren etablierte er sich in Wien als „Dekorateur der k. k. Obersthoftheater-Direction“ und wurde 1821 zum Hoftheatermaler ernannt – ein Amt, das er bis zu seinem Tod innehatte und das ihm hohes Ansehen einbrachte. 1843 wurde er zudem Mitglied der Wiener Akademie der bildenden Künste. Seine italienische Herkunft prägte ihn zeitlebens: wiederholt kehrte er für Studienreisen in seine Heimat zurück und malte Architekturen, die sich auch in Mayrs Sammlung wieder finden.
1. Anton de Pian, Römische Arena mit Siegessäulen und Bogen, Feder, laviert und aquarelliert auf Papier, 40,7 x 53 cm, Rs. bez.: A. de Pian (von Hand Michael Mayrs)
2. Anton de Pian, Torbau einer römischen Arena mit Siegesmonumenten, Feder, laviert auf Papier, 40,2 x 51,5 cm





