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Christian Georg Schütz
(Florsheim 1718 - 1791 Frankfurt)
„Rheinlandschaften (Pendants)“
1778
Öl auf Holz; gerahmt
je 34 x 45 cm
jeweils unten signiert und datiert: SCHÜZ. fec. 1778
Provenienz
Privatsammlung Wien
Schätzpreis: € 10.000 - 20.000
erzielter Preis: € 21.000 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
Meistbot: € 16.000
Auktion ist beendet.
Christian Georg Schütz ist vor allem für seine Landschaftsgemälde bekannt. Seine künstlerische Laufbahn begann 1731 mit einer Ausbildung bei Hugo Schlegel (1679-1737), einem Fassaden- und Freskenmaler in Frankfurt am Main. Nach einer Phase der Wanderschaft ließ er sich 1743 wieder in Frankfurt nieder und arbeitete zunächst als Maler für Fassaden und Dekorationen. Mit Unterstützung seines Mäzens Heinrich Jakob von Häckel (1682-1760) wandte Schütz sich schließlich stärker der Flusslandschaftsmalerei zu, die bei Zeitgenossen großen Anklang fand.
In seinen Bildern verbindet Schütz reale Eindrücke aus seinen Reisen mit frei erfundenen Elementen wie Burgen und Ruinen. Deutliche Einflüsse niederländischer Landschaftsmalerei lassen sich in seinen Werken erkennen. Die hier gezeigten Flusslandschaften illustrieren anschaulich, wie Schütz reale Naturbeobachtungen mit fantasievollen Szenen zu stimmungsvollen Kompositionen vereinte.





