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Jacob Philipp Hackert
(Prenzlau 1737 - 1807 Florenz)
„Ziegenbock in Landschaft“
Öl auf Holz; gerahmt
36 x 28 cm
Rückseitig bezeichnet: Hackert / fecit
Provenienz
österreichischer Privatbesitz
Wir danken Dr. Claudia Nordhoff für die Bestätigung als Werk von Jacob Philipp Hackert (anhand von professionellen Fotos); das Gemälde ist wohl in der Zeit nach 1800 zu datieren.
Schätzpreis: € 5.000 - 10.000
erzielter Preis: € 14.300 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
Meistbot: € 11.000
Auktion ist beendet.
Jacob Philipp Hackert (1737–1807) zählt zu den bedeutendsten Landschaftsmalern seiner Epoche. Nach seiner Ausbildung in Berlin und einem Aufenthalt in Paris etablierte er sich in Rom rasch als gefragter Künstler, bevor er 1786 als Hofmaler König Ferdinands IV. nach Neapel berufen wurde. Goethe, der ihn während seiner Italienreise kennenlernte, würdigte ihn zudem in einer Biografie. Neben seiner Landschaftsmalerei wurde Hackert insbesondere für seine Tierdarstellungen geschätzt. Das vorliegende Gemälde zeigt eine weiße Ziege in eine hügelige Landschaft eingebettet. Sie ist sorgfältig ins Bildgefüge integriert und mit großer Detailtreue erfasst. Derartige Einzeldarstellungen waren bereits in den 1770er Jahren Teil seines Œuvres und stellten auch in den 1780er Jahren ein wiederkehrendes Motiv dar (vgl. Claudia Nordhoff & Hans Reimer, Jakob Philipp Hackert (1737–1807). Verzeichnis seiner Werke, 2 Bände, Akademie Verlag 1994, S. 39, WVZ.-Nr. 96, 97, 98, S. xx, WVZ-Nr. 297, 298, S. xx, WVZ.-Nr. 343).

