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Sebastian Isepp
(Nötsch im Gailtal 1884 - 1954 London)
„Winterlandschaft an der Südfront“
1917
Öl auf Leinwand; gerahmt
46 x 60 cm
Signiert und datiert rechts unten: S. Isepp 1917
Provenienz
österreichischer Privatbesitz
Ausstellung
2018 Nötsch, Museum des Nötscher Kreises, 8 April-28 October
Literatur
Gerbert Frodl (Hg.)/Elisabeth Brandstötter (Hg.), Sebastian Isepp, Salzburg 2006, WVSI 76, Abb. S. 75 und S. 84;
Sigrid Diewald, Sebastian Isepp, 1884-1954, Ausstellungskatalog Museum des Nötscher Kreises, Nötsch 2018, Abb. 50, S. 53
Schätzpreis: € 25.000 - 50.000
erzielter Preis: € 29.900 (inkl. Gebühren und österreichischer MwSt.)
Meistbot: € 23.000
"(...) Sebastian Isepp (meldete sich) am 15. Mai 1915 als Einjährig-Freiwilliger zum Landsturm-Infanterieregiment Nr. 4 und wurde trotz urspünglicher Untauglichkeit am 8. Juni desselben Jahres zum Waffendienst zugelassen. Als Mitglied des Kärntner Gebirgschützenregiments Nr. 1 gelangte er im Frühjar 1916 erstmals an die italienische Südfront. Während der Kampfpausen an seinen zahlreichen Einsatzgebieten durfte Isepp mit ausdrücklicher Erlaubnis seiner Vorgesetzten auch malen, wie es einige noch heute erhaltene Bilder belegen. Die "Winterlandschaft an der Südfront" dokumentiert die an einem steilen Abhang gelegenen Soldatenunterkünfte in den verschneiten Karnischen Alpen." (Sigrid Diewald, Sebastian Isepp, 1884-1954, Ausstellungskatalog Museum des Nötscher Kreises, Nötsch 2018, S. 18)


