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Angelika Kauffmann

Chur 1741-1807 Rom

Angelika Kauffmann, Tochter des Malers Joseph Johann Kauffmann, wird 1741 in Chur geboren. In den kommenden Jahren wächst sie in Morbegno (Lombardei), Schwarzenberg (Vorarlberg), Como und Mailand auf, da Ihr Vater verschiedene Aufträge in der Schweiz und Oberitalien annimmt. Angelika Kauffmann selbst wurde als Art Wunderkind angesehen und erregte bereits früh künstlerische und musikalische Aufmerksamkeit.
Im Jahre 1762 bereisen Vater und Tochter Italien. Sie besuchen die Galerien in Mailand, Bologna, Parma und Florenz, wo Angelika Kauffmann Werke der italienischen Meister kopiert. In Rom begegnet die Künstlerin J.J. Winckelmann, der ihr die Kunst der Antike nahe bringt. Auch lernt Kauffmann hier Lady Wentworth mit deren Empfehlung sie 1766 nach geht. In den folgenden 15 Jahren, die die Künstlerin dort verbringt, feiert sie ihre größten künstlerischen und gesellschaftlichen Erfolge. Neben der wohl karriereförderlichen Freudnschaft mit Joshua Reynolds treffen ihre klassizistischen Themen treffen den Nerv der Zeit und den Geschmack des Publikums. Sie erhält zahlreiche Aufträge von Hof und Adel und wird 1768 in die neu gegründete Royal Academy aufgenommen.
1781 heiratet Angelica Kauffmann den venezianischen Maler Francesco Zucchi. Nach kurzfristigem Venedig-Aufenthalt übersiedeln beide nach Rom und erwerben das Haus des Malers Anton Raphael Mengs. In Rom entfaltet sich um Kauffmann ein glänzendes gesellschaftliches Leben. Zahlreiche Gäste aus dem Ausland, darunter die Herzoginnen Amalie von Weimar und Luise von Anhalt-Dessau, Kaiser Joseph II, Kronprinz Ludwig von Bayern, Goethe, Herder, Tischbein und der Maler Philipp Hackert statten ihr Besuche ab. Goethe bezeichnet sie in einem Brief nach Weimar als die "...vielleicht kultivierteste Frau in Europa."
Nach dem Tod ihres Gatten im Jahre 1795 verlässt Kauffmann ihre neue Heimatstadt kaum noch. 1807 stirbt sie in Rom.
In ihrem Werk schafft Kauffmann zahlreiche Historiengemälde, Altarbilder und Porträts. Zu ihren bevorzugten Motiven zählen auch Motive aus der zeitgenössischen Dichtung und rokokohafte Genreszenen. Mit ihrer herausragenden Bildung und ihrem anmutigen Wesen gewinnt sie die Freundschaft der berühmtesten Dichter, Wissenschaftler und Künstler ihrer Zeit und wird zur bekanntesten Malerin des 18. Jahrhunderts.

Angelika Kauffmann, Tochter des Malers Joseph Johann Kauffmann, wird 1741 in Chur geboren. In den folgenden Jahren wächst sie in Morbegno (Lombardei), Schwarzenberg (Vorarlberg), Como und Mailand auf, da Ihr Vater verschiedene Aufträge in der Schweiz und Oberitalien annimmt. Angelika Kauffmann selbst wurde als Art Wunderkind angesehen und erregte bereits früh durch ihr künstlerisches und musikalisches Talent Aufmerksamkeit.
Im Jahre 1762 bereisen Vater und Tochter Italien. Sie besuchen die Galerien in Mailand, Bologna, Parma und Florenz, wo Angelika Kauffmann Werke der italienischen Meister kopiert. In Rom begegnet die Künstlerin J.J. Winckelmann, der ihr die Kunst der Antike nahe bringt. Auch lernt Kauffmann hier Lady Wentworth kennen, mit deren Empfehlung sie 1766 nach London geht. In den folgenden 15 Jahren, die die Künstlerin dort verbringt, feiert sie ihre größten künstlerischen und gesellschaftlichen Erfolge. Ihre klassizistischen Themen treffen den Nerv der Zeit und den Geschmack des Publikums. Sie erhält so zahlreiche Aufträge von Hof und Adel. 1768 wird sie in die neu gegründete Royal Academy aufgenommen. Wie herausragend dieTatsache ihrer Aufnahme in diese Institution als Frau war, unterstreicht das bekannte Zitat Goethes, der sie als "Weib von ungeheurem Talent" bezeichnete.
1781 heiratet Angelika Kauffmann den Maler Francesco Zucchi. Nach kurzfristigem Venedig-Aufenthalt übersiedeln beide nach Rom und erwerben das Haus des Malers Anton Raphael Mengs. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1807 bleibt die Künstlerin bis auf wenige Ausnahmen in Rom. Dort entfaltet sich um Kauffmann ein glänzendes gesellschaftliches Leben. Zu ihren Gästen zählen die Herzoginnen Amalie von Weimar und Luise von Anhalt-Dessau, Kronprinz Ludwig von Bayern und Kaiser Joseph II. Ebenso treffen sich in ihrem Haus die berühmtesten Dichter, Wissenschaftler und Künstler ihrer Zeit, wie Goethe, Herder, Tischbein und der Maler Philipp Hackert.Chur 1741 - 1807 Rom

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